Loseverkauf der Schülerzeitung! Am Donnerstag, den 09.06.2016, verkaufen wir in den großen Pausen Lose.

Als Preise winken zwei G-Shirts unserer Schülerfirma. Beim Kauf eines Loses (0,50€) gibt es außerdem ein Stück Wassermelone.

Montag, 19. September 2016

Die Schülerzeitung trifft sich 
ab dem 26. September 
montags von 13.10 bis 13.45 Uhr
in INF 2 (207a). 

Neue Mitglieder aller Klassenstufen sind herzlich willkommen!

Samstag, 30. Juli 2016

Sponsorenlauf 2016



Laufen für den guten Zweck





„Trotz zeitweisem strömenden Regens ein voller Erfolg“, das könnte das Resümee des diesjährigen Sponsorenlaufs sein, der am 13. Juli trotz nicht ganz optimaler Wetterbedingungen stattfand. Organisiert wurde dieser von den 3 Teilnehmerinnen Milena Rheinschmidt, Hannah Weiler und Romina Schiel des Seminarkurses Kultur-und Eventmanagement. 
Etliche Schülerinnen und Schüler rannten für den guten Zweck. Ganze 100 Runden, fast die Distanz eines Marathons, legte ein Schüler der 7. Klasse dabei zurück. 
Das gesammelte Geld wird dem Flüchtlingsheim in Bad Rotenfels, die den Sponsorenlauf mit Spezialitäten ihrer Herkunftsländer bereichert haben, und anderen sozialen Einrichtungen gespendet.Am letzten Schultag konnten rund 13.000 € per Scheck überreicht werden.


Clara Schoch

Dienstag, 26. Juli 2016

Pokémon GO!



Interview mit Pikachu 



Fast jeder kennt Pokémons und das neue Spiel „Pokémon Go“ erfreut sich riesiger Beliebtheit bei jeglichen Generationen. Wir wollten nun brandaktuelle Informationen aus direkter Quelle zu diesem Massenpol, Fitnessgerät und Unfallverursacher haben und haben daher für euch einige Fragen an Pikachu, das Maskottchen von Pokémon, gestellt:
       
      Guten Tag, schön dass du dir Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten. Willst du dich erstmal kurz vorstellen?


Ja, natürlich. Ich bin Pikachu, das Maskottchen der Pokémon-Reihe. Ich bin ein kleines, gelbes, zweibeiniges Wesen und das wohl bekannteste Pokémon. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich in meinen Backen Energie speichern und in Form von Blitzen oder elektrischen Schlägen abgeben kann. In der Nacht lädt sich meine Energie wieder auf. Ich bin mit Mäusen verwandt, aber ganz und gar nicht mit diesen zu vergleichen! Ich bin etwa 0.4m groß (wie du siehst, viel zu groß für eine normale Maus) und wiege etwa 6kg (nein, das ist ein ganz normales Gewicht für uns Pokémons!). Ich kann sogar in eurer Menschensprache sprechen (allerdings nur ein paar Silben und meinen Namen, weshalb ich dieses Interview leider auch schriftlich einreichen musste).


      Dankeschön, ich glaube das reicht. Nun haben wir einige Fragen bezüglich des neuen „Pokémon Go“ an Sie. Zunächst erst einmal: Was ist Pokémon Go denn überhaupt?


Pokémon Go ist ein Handyspiel, bei dem man in der realen Welt mich und andere Pokémons fangen, ausbrüten, trainieren und anschließend in Arenas gegen Pokémons anderer Trainer antreten lassen kann. Um uns zu fangen, muss man uns mit Pokéballs beschießen. Pokémon Go verfolgt das Prinzip des alten Pokémon Spiels für Nintendos, nur dass es kostenlos ist und sich die Pokémons überall in Städten, auf dem Land und im Wasser befinden. Entwickelt wurde es von Nintendo und dem Entwickler Niantic Labs und es wurde zunächst in der USA, Australien und Neuseeland veröffentlicht, seit dem 13. Juli gibt es das Spiel auch in Deutschland für Android und iPhone.


           Was ist das Besondere an Pokémon Go?


Das Besondere an Pokémon Go ist wie gesagt, dass es im Gegensatz zu früher ein kostenlos erhältliches Spiel ist (man kann sich aber Vorteile erkaufen) und ihr jetzt kein Nintendo mehr braucht, um uns zu finden, sondern es von eurem Smartphone aus machen könnt. Die Idee ist simpel, sodass es jeder versteht, es ist nicht schwierig uns zu finden. Außerdem müsst ihr uns in der realen Welt suchen, das heißt, wir nutzen die Kamera und die GPS-Funktion eures Handys, um euch zu zeigen, wo wir uns verstecken. Wir werden durch eure Kamera in die Realität eingeblendet. Das kann an jeder Kreuzung, auf der Straße, in Läden, Gebäuden oder sogar am Wasser sein. Ihr müsst also raus aus eurem Haus an die frische Luft und euch bewegen, um uns zu entdecken. Da es uns auch schon früher schon einmal gab, ist dieses Spiel sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen sehr beliebt.


           Wie beliebt ist es denn? Wie groß kann man sich den Erfolg vorstellen?


Pokémon Go ist unglaublich erfolgreich, wir hätten nie gedacht, dass nicht nur die Amerikaner, sondern auch ihr Deutschen so verrückt danach seid, uns zu suchen. Wir wurden jetzt schon häufiger heruntergeladen als die erfolgreiche FlirtApp „Tinder“ und wir haben täglich höhere Benutzungszahlen als das soziale Netzwerk Twitter. Nutzer verbringen durchschnittlich mehr Zeit an Pokémon Go als an sozialen Netzwerken wie WhatsApp, Snapchat und Instagram. In den Appstores halten wir alle Rekorde und innerhalb von 4h waren wir auf Platz 1 der meist heruntergeladenen Apps. So schnell hat das noch nie zuvor eine App geschafft! Nur 24h haben wir gebraucht, um auf Platz 5 der umsatzstärksten Apps zu gelangen. Damit schlagen wir sogar die bekannten Spiele „Clash of Clans“ und „Candy Crash Saga“. Außerdem ist Pokémon Go das aktuell am häufigsten gegoogelte Wort. Spotify meldet, dass die Streams der Titelmelodie zur Pokémon-Animeserie um satte 362 Prozent angestiegen sind, seid das Spiel veröffentlicht wurde. Die Aktie von Nintendo schoss innerhalb kürzester Zeit um 20% in die Höhe. Und das alles, obwohl Pokémon Go erst seit einigen Tagen in Deutschland erhältlich ist!


     Glückwunsch zu diesem riesigen und unglaublich schnellen Erfolg! Was für Vorteile hat Pokémon Go denn gegenüber anderen Handyspielen?


Pokémon Go wird aktuell als das erfolgreichste Fitnessgerät bezeichnet, weil man sich selbst bewegen muss, um uns zu fangen. Das kann zu Fuß oder mit Fahrrad sein und Bewegung ist bekanntlich gut für Körper und Geist. Am Wochenende des 9. und 10. Juli haben sich die Besitzer von Jawbone-Fitnessarmbänder überdurchschnittlich viel bewegt. Im Schnitt sind Träger der Up-Armbänder, die Pokémon GO gespielt haben, an dem Wochenende 8.375 Schritte zusätzlich gelaufen. „Pokémon Go“ spricht das Belohnungssystem in unserem Gehirn an. Spielt man regelmäßig „Pokémon Go“, werden also nachgewiesen Verknüpfungen zwischen Nervenzellen gestärkt und die Lernfähigkeit des Gehirns auf diese Weise trainiert. Außerdem stärkt und schafft Pokémon Go soziale Kontakte, da man an sogenannten Pokéstops zahlreiche ebenfalls Pokémon jagende Menschen findet oder mit anderen Menschen zusammen auf Suche gehen kann.


           Ich sehe, dieses Spiel hat wirklich Potenzial. Gibt es denn auch Nachteile?


Ja, natürlich. Seit dieses Spiel veröffentlicht wurde, steigt die Zahl an Sonnen  bränden, Muskelkater und Müdigkeitserscheinungen stark an. Nein, aber Spaß beiseite, natürlich hat auch Pokémon Go wie jedes Spiel seine Nachteile, die man nicht vernachlässigen sollte. Das Spiel hat einen extremen Suchtfaktor, sodass viele nur noch ihre Pokémonsuche und nichts anderes mehr kennen. Dadurch kann es vermehrt zu dem sogenannten Handy-Nacken und damit verbundenem Kopfweh und Schmerzen oder dem sogenannten Smartphone-Daumen führen. Dadurch, dass das Spiel in Deutschland so beliebt ist, sind unsere Surfer auch anfangs überlastet gewesen. Deshalb wurde die Veröffentlichung dieses Spiels auch verschoben und erst diese Woche gab es wieder Probleme. Aber nicht nur das, unsere App sieht zwar eure Bewegung, Gefahren können wir allerdings nicht anzeigen. So werden auch vermehrt Menschen gesichtet, die gegen Schilder, Zäune oder Laternenpfosten laufen. Viele nehmen ihre Umwelt bei der Pokémonsuche gar nicht mehr wahr und so kann es zu Unfällen kommen. Das Spiel wurde auch schon für Verbrechen missbraucht: In Wyoming haben 4 Jugendliche Spieler zu Poké-Stop angelockt und mit einer Waffe ausgeraubt. So kam es zu 10 bis 11 Überfällen. Also passt auf, fangt nur mich und meine Freunde und keine falschen Pokémons!


      Das scheint ja schon ganz schön gefährlich zu sein. Sind schon Unfälle wegen dieser App passiert?


Ja klar, gefährlich ist ja eigentlich alles. Man sollte es eben nicht übertreiben. Wir sind nicht wichtiger als eure Gesundheit! Aber ja, es sind auch schon Unfälle passiert, wie ich mich auf www.blick.ch informiert habe (alles bekomme selbst ich als Pikachu nicht immer mit…), sogar einige. Ich will uns natürlich nicht schlecht machen, aber ihr solltet gewarnt sein, dass ihr es nicht zu ernst nehmt mit dem Spiel. Sonst könnt ihr uns bald nicht mehr jagen, weil es zu gefährlich ist und zu viel wegen uns passiert ist!
En Mann aus Oregon war zu Fuß in der Nähe seiner Wohnung unterwegs und traf dabei auf einen Mann, der mit dem Handy vor einem Haus stand. Er fragte ihn, ob er auch Pokémon Go spiele. Statt ihm zu antworten, zog dieser ein Messer, stach zu und rannte davon. Der verletzte Mann spielte trotzdem zunächst Pokémon Go weiter und ging erst später ins Krankenhaus, wo er mit 8 Stichen genäht werden musste.
In Amerika war ein Pokémon Go-Spieler in der Nacht unterwegs auf der Suche nach meinen Freunden und entdeckte ein Pokémon in der Höhe. Dies entpuppte sich als Brücke, in der Dunkelheit konnte er dies aber nicht erkennen. Als er versuchte zu dem Pokémon zu kommen, fiel er ins Wasser.
Es sind aber auch schon gefährliche Unfälle passiert. So prallte in New York ein junger Mann mit seinem Auto gegen einen Baum. Er versuchte im Auto ein Pokémon zu fangen, dabei kam er von der Straße ab und landete im Baum. Letztendlich ist es nochmal gut gegangen und der Mann kam mit leichten Verletzungen davon. Da bin ich doch froh, schließlich wollen wir nicht, dass euch wegen uns etwas passiert!
In Pennsylvania wurde ein 15-jähriges Mädchen von einem Auto angefahren, weil sie völlig konzentriert auf ihre Pokémonsuche war. Dabei lief sie ohne zu gucken über eine Straße und übersah ein entgegenkommendes Auto. Auch sie hatte nochmal Glück und kam mit einem Schrecken aber keinen Verletzungen davon.
In Texas kam es zu einem Auffahrunfall, weil ein Fahrer sein Auto mitten auf der Straße abstellte, um einen Pokémon zu fangen und das nachfolgende Auto auffuhr.
In Deutschland ist bisher noch nichts Schlimmeres passiert. Allerdings ist bekannt, dass es schon fast zu Zugunfällen kam, weil sich Pokémons auch auf Gleisen verstecken. Außerdem kam es schon vor, dass Autos auf Autobahnen umgedreht oder auf Straßen plötzlich angehalten haben, um einen Pokémon zu fangen, was zu langen Staus oder kleineren Auffahrunfällen geführt hat. Außerdem hat die Polizei vermehrt Einsätze wegen angeblichen Einbrechern, die sich als Pokémon Go-Jäger auf der Suche nach einem Pokémon vor dem Haus herausstellen. Motorräder werden regelmäßig von der Polizei angehalten, weil sie an den Lenker ihr Smartphone zur Pokémonsuche befestigen und dadurch weniger auf den Verkehr gucken.



      Also gibt es tatsächlich auch Menschen, die so extrem auf dieses Spiel fixiert sind, dass sie alles riskieren?


Ja, manchen Menschen ist dieses Spiel in der Tat sehr wichtig, manchmal sogar zu wichtig. In Singapur wurde ein Mann gefeuert, weil er sich auf Facebook darüber aufregte, dass das Spiel noch nicht in seinem Land verfügbar ist und dabei das Land beschimpfte. Sein Arbeitgeber fasste dies als Beleidigung auf und entließ ihn umgehend. Ein junger Neuseeländer hat sich dem Spiel komplett verschrieben. Dafür hat der 24-Jährige sogar seinen Job gekündigt. Er will durch das Land reisen um meine Freunde zu fangen.


 
     Gibt es auch am Goethe Gymnasium Pokémons?


Ja, natürlich. An eurem Gymnasium und in der Nähe sind einige ganz verschiedene Pokémons versteckt und in Gaggenau gibt es auch einige Arenen. Eine Arena befindet sich sogar direkt an der Kreuzung vor eurer Schule!



Danke für dieses Interview! Viel Erfolg weiterhin mit deinem neuen Spiel und hoffentlich passiert wegen deinen Freunden keine schlimmeren Unfälle. Nun noch eine Frage an euch Leser: Was haltet ihr von Pokémon Go? Spielt ihr es auch? Seht ihr auch die Nachteile dieses Spiels oder seid ihr selber völlig fixierte Spieler? 



Das Interview führte Lisa Böhm  

Wozu Schule?



Für was braucht man die Schule?


Für was geht man eigentlich jeden Tag in die Schule? Für was braucht man Sport, Latein oder Religion später im Leben noch? Was bringt einem das alles, was man in der weiterführenden Schule lernt? Wieso muss man so viele Fächer besuchen, die man später beruflich ohnehin nicht braucht?
Dies sind wohl Fragen, die sich zahlreiche Schüler täglich nach einem anstrengenden und langen Schultag stellen. Genau diese Frage haben wir uns auch dieses Jahr im Lateinunterricht gestellt, woraufhin wir beschlossen haben, eine Stunde lang darüber nachzudenken. Im Folgenden stelle ich unsere Überlegungen zu einigen Fächern vor:
In dem Fach Englisch lernt man unwiderlegbar die inzwischen beinahe wichtigste Sprache. Englisch entwickelt sich zur Weltsprache, sodass diese Sprache später bei nahezu jedem Beruf nötig ist. Vor allem im Geschäftsbereich oder bei der Arbeit mit Kunden muss man oft Gespräche auf Englisch führen. Englisch ist die weltweit am meisten verbreiteste Sprache. Wenn man gerne reist, kann man sich mit Englisch nahezu mit jedem Menschen auf der Welt unterhalten oder man wird zumindest in jedem Land jemanden finden, der einem auf Englisch weiterhelfen kann, wenn man beispielsweise einen Ort oder ein Restaurant sucht. Im Alltag findet man auch vieles auf Englisch, so sind viele Anleitungen, Lieder oder Bücher in Englisch verfasst.
Auch beim Sportunterricht verstehen viele nicht, für was man ihn in der Schule braucht. Reicht es nicht, wenn man sich in seiner Freizeit bewegt? Dann könnte doch jeder selbst entscheiden, welche Sportart ihm Spaß macht und wie viel er sich bewegen will? Wenn man allerdings darüber nachdenkt, gibt es sicherlich zahlreiche Kinder und Jugendliche, die sich ohne den Schulsport nicht freiwillig bewegen würden und stattdessen zuhause rumsitzen und mit dem Auto überall hingefahren werden. Genau diese Jugendlichen soll der Schulsport zu sportlichen Aktivitäten motivieren, und damit wird wiederum Übergewicht vorgebeugt, zu dem es durch wenig Sport kommen kann. Sport ist gut für die Koordination, Fitness und auch Disziplin. Es schult die Teamfähigkeit und stärkt in der Schule auch die Klassengemeinschaft. Man lernt gesund zu leben und findet vielleicht durch den Sportunterricht eine Sportart, die einem Spaß macht und die man auch in der Freizeit betreiben möchte.
Nun zu dem Fach, bei dem sich wohl die meisten Schüler fragen, was einem diese Sprache bringt: das oft als „tote Sprache“ bezeichnete Latein. In der Tat dürfte heute wirklich kein Land mehr zu finden sein, in dem noch Lateinisch gesprochen wird, allerdings bringt einem diese Sprache doch sehr viel.  Zuerst einmal braucht jeder, der beruflich etwas mit Geschichte oder Medizin studieren will, diese Sprache, da viele medizinische Fachbegriffe oder geschichtliche Originaldokumente lateinisch sind. In der Mythologie und der Literatur ist diese Sprache unverzichtbar. Auch für andere romanische Sprachen bringt einem Latein sehr viel, da diese aus der lateinischen Sprache entstanden sind und daher oft sehr ähnlich sind. Da die alten Römer gefühlte tausend verschiedene Konstruktionen, Deklinationen, Zeiten und hunderte verschiedene Bedeutungen für jedes Wort und dafür keinerlei Satzzeichen (bis auf den Punkt am Ende des Satzes J) kennen und auch noch nie von etwas von Groß- und Kleinschreibung gehört haben, lernt man analytisches und logisches Denken beim Übersetzen. Man lernt Genauigkeit, da man auf jede Endung genau achten muss, und Disziplin und Durchhaltevermögen, da man manche Sätze nicht direkt knacken kann und mehrmals ansetzen muss. (Umso größer ist danach auch die Freude, es geschafft zu haben. Wie durch fast jede Fremdsprache lernt man durch Latein auch seine Muttersprache besser kennen.
Auch Religion ist ein sehr umstrittenes Fach, das auch schon im Gespräch war, abgeschafft zu werden. Allerdings schult der Religionsunterricht das ethische Verhalten und lehrt einem Akzeptanz und Toleranz vor allem gegenüber anderen Religionen, was vor alle zurzeit angesichts des IS sehr wichtig ist. Religion bildet auch einen wichtigen Grundstein zur Glaubens- und Meinungsbildung.
Gemeinschaftskunde ist ein im Alltag sehr wichtiges Fach, in dem man (zumindest bei den meisten Lehrern) etwas über das deutsche Rechtswesen und die Politik lernt, über Migration, wie Wirtschaft funktioniert und die EU aufgebaut ist. Man lernt Dinge für den Alltag, die man sonst nicht lernen würde, zum Beispiel, wie man einen Wahlzettel ausfüllt und wie die Wahlen funktionieren oder auch Hintergründe zu aktuellen politischen Veränderungen.
Auch am Matheunterricht verzweifeln viele Schüler. Klar, Grundkenntnisse braucht man für den Alltag, da lässt sich nichts dagegen sagen. Aber für was braucht man später im Leben noch den Satz vom Pythagoras, Ableitungen oder Strahlensätze, wenn man weder Ingenieur noch Mathelehrer werden will? Wenn man genau hinguckt, braucht man Mathe sehr wohl doch auch im Alltag und zwar nicht nur die Grundkenntnisse. So kann man zum Beispiel Graphiken erklären und erklären, woher Zahlen kommen. Man kann Statistiken auswerten oder beispielsweise mit dem Satz vom Pythagoras schnell überschlagen, ob ein langes Brett ins Auto passt. Vor allem aber schult Mathe das logische und analytische, aber auch abstrakte Denken. Man lernt Genauigkeit und Disziplin beim Herangehen an schwierige Aufgaben und strukturiertes und geordnetes Denken, weil man sonst schnell Fehler macht.
Der Geschichtsunterricht ist sehr wichtig für die Allgemeinbildung und auch für die Meinungsbildung. Man lernt dort etwas über seine eigene Vergangenheit und über seine Vorfahren. Bescheid zu wissen ist Teil der Kultur. Man versteht dadurch auch vieles in der Weltpolitik besser und der Geschichtsunterricht lehrt uns aus Fehlern zu lernen, damit diese sich nicht wieder wiederholen.
Zuletzt noch zu einem Fach, das von vielen Schülern sehr gemocht wird, weil es eine Abwechslung zu den anderen Fächern ist, andere sind allerdings froh, wenn sie es in der Kursstufe abwählen können und verstehen nicht, wofür man dieses Fach in der Schule bracht: Der Musikunterricht. Allgemein wird einem in diesem Fach die Notenlehre beigebracht, ohne die man weder singen noch ein Instrument spielen könnte. Die Musik ist Teil der Kultur und sollte daher auch gewusst und verstanden werden. Im Musikunterricht wird das ästhetische Denken gefördert, indem verschiedene Lieder und Stücke aus verschiedenen Jahrhunderten gehört und interpretiert werden.
So könnte man das sicherlich für alle Fächer weiterführen. Ihr seht, Schule ist alles andere als unnötig, und jedes Fach, egal ob es Spaß macht oder nicht, ist sehr wichtig für die Entwicklung, das Denken und den Alltag später. Ihr könnt euch gerne auch noch überlegen, was einem die verschiedenen Fächer bringen und für was man sie braucht und es in die Kommentare schreiben ;-)
  

                                                                                                                            Lisa Böhm

Freitag, 8. Juli 2016

Große Losaktion - ein Rückblick

Losverkauf der Schülerzeitung








Am 9. Juni fand der erste Losverkauf unserer Schülerzeitung statt. Für einen Preis von 50 Cent gab es die Möglichkeit, eins der begehrten Lose zu ergattern. Jeder Loskäufer erhielt gratis zu seinem Los ein Stück leckere Wassermelone. 




 


Zu gewinnen gab es ein selbst auswählbares Kleidungsstück unserer neuen Schulkollektion der Schülerfirma G-Shirts. Die glücklichen Gewinner konnten sich über ein neues T-Shirt oder einen neuen Pullover freuen.


Freitag, 3. Juni 2016

Emojis



Emojis – wenn Bilder sprechen

Das Wort ‚Emoji‘ stammt, wie die Emojis selbst auch, aus dem japanischen und setzt sich aus  (e, „Bild“) und 文字 (moji, „Schriftzeichen“) zusammen. Erfunden wurden die Emojis Ende der 90er von dem Japaner Shigetaka Kurita im Rahmen seiner Arbeit am i-mode-Projekt, einem Portaldienst für Mobiltelefone. Da sie aufgrund ihrer geringen Größe von nur 12x12px nicht dem Urheberrecht unterlagen, breiteten sie sich in Japan schnell aus. Eine fehlende einheitliche Kodierung verhinderte jedoch eine weitere Ausbreitung, es existierten verschiedene Varianten, die nicht von allen Geräten dargestellt werden konnten. Auf Wunsch von Google und Apple wurden dann 2010 über 600 Emoji-Zeichen in den Unicode 6.0, ein internationaler Standard zur Festlegung der Kodierung aller sinntragenden Schriftzeichen, aufgenommen, die Emojis erfreuten sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind international verständlich und helfen dabei, Emotionen auszudrücken und mitzuteilen. Insbesondere Messengerdienste und soziale Netzwerke wie Whatsapp, Twitter und Co. trugen zur rasanten Ausbreitung bei. Doch obwohl Emojis heute weltweit genutzt werden, gibt es noch Hinweise auf die japanische Herkunft. Dieses 👹 (japanischer Oger) und dieses 👺 (japanischer Kobold) Zeichen zeigen beispielsweise Figuren aus der japanischen Mythologie, dieses 🙏 (Verbeugung) Emoji zeigt eine tiefe Verbeugung, eine japanische Form der Entschuldigung und dieses 👘  (Kimono) und dieses 👲  (Mann mit Gua pi Mao) typisch japanische Kleidungsstücke.

Mittwoch, 1. Juni 2016

G-Shirts

Auch in der zweiten Juniwoche findet der Verkauf statt - und: am 9. Juni verlosen wir in den beiden großen Pausen zwei G-Shirts! 
Beim Kauf eines Loses (0,50€) erhaltet ihr ein Stück Wassermelone dazu!

Also: Auf zum G-Shirt-Stand im Foyer!

Dienstag, 31. Mai 2016

Ballettbesuch im Badischen Staatstheater




Ballet: „Das kleine Schwarze / The Riotof Spring

 


Bruna Andrade (Coco Chanel), Ensemble - Foto: Jochen Klenk 

Bruna Andrade (Coco Chanel), Ensemble
Foto: Jochen Klenk, Badisches Staatstheater
Quelle: http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/fotogalerie/2146/
















Das von Terence Kohler choreographierte Balletstück „Das kleine Schwarze“ läuft im Badischen Staatstheater noch bis zum 10. Juni und so kam es, dass die Klasse 10b sich mit ihrem Musiklehrer Herrn Ade am 12. Mai am Hauptbahnhof in Karlsruhe traf, um ins Ballet zu gehen. Das Ballet wurde musikalisch begleitet durch Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“, auf Englisch auch „The Riotof Spring“ genannt, daher auch der Titel. Das Stück handelt von Strawinskys Beziehung mit Coco Chanel, einer französischen Modedesignerin, und Strawinskys Gewissenskonflikt, da dieser auch eine Familie hatte. Coco Chanel entwarf das damals skandalöse „Kleine Schwarze“, ein elegantes Kleid, welches in der Aufführung zu sehen ist. Zudem wird Strawinskys Uraufführung aus 1913 von „Le Sacre du Printemps“ thematisiert, welche aufgrund der vielen Dissonanzen in der Komposition das Publikum zur Aufruhr veranlasste. Auch wenn die Handlung des Balletts teilweise schwer zu verstehen war, dienten dennoch klare Schlüsselstellen als roter Faden. Ein Tänzer in einem schwarzen Ganzkörperanzug, der sich durchgehend auf der Bühne aufhielt, sorgte für Verwirrung, doch die Aufführung war immerhin den Donnerstagabend wert.

Kilian Schuster

Dienstag, 10. Mai 2016

Transalp

Seminarkurs Transalp

Seit diesem Jahr wird auf dem Goethe Gymnasium ein Seminarkurs angeboten, der es sich nicht nur zum Ziel gesetzt hat, die Schüler theoretisch auf die Planung einer Alpenüberquerung vorzubereiten, sondern ihnen auch das nötige Handwerkszeug mitzugeben. Parallel zu den Studienfahrten der jetzigen Kursstufe 1 wird diese Alpenüberquerung auch durchgeführt werden. Geleitet wird die AG durch zwei Mountainbike-begeisterte Lehrer, Herrn Thomas Reiß und Herrn Uwe Noll, die die Alpenüberquerung leiten und begleiten werden. Die Vorbereitung findet nicht nur in Verbindung mit der schuleigenen Mountainbike-AG statt, die einmal wöchentlich trainiert, sondern es wurde auch im Zuge einer Exkursion eine Leistungsdiagnostik am KIT in Karlsruhe durchgeführt.
Wir sind davon überzeugt, dass durch die hervorragende Vorbereitung die Transalp ein voller Erfolg werden wird.
Zudem möchten wir noch allen Sponsoren danken, die unser Vorhaben erst möglich gemacht haben.
 


Tobias Rieger, K1

Rezension zu "Terror"



TERROR

 


 
                             Bild: Theater Baden-Baden


Am 23. April besuchten wir mit unserer Klasse, der 10c, das Theaterstück „Terror“ von Ferdinand von Schirach im Theater Baden-Baden - ein Stück, das einen so schnell nicht mehr loslässt. 

Vor dem Theaterstück konnte man eine halbe Stunde vorher eine Einführung zu dem Theaterstück im Spiegelsaal besuchen. Dies war eine sehr gute Möglichkeit, schon davor etwas über das Stück zu erfahren.

„Terror“ ist ein Theaterstück, das nicht vor dem Publikum, sondern mit dem Publikum abläuft. Die Zuschauer werden zu Schöffen in der Gerichtssitzung, die selbst mitbestimmen können, wie es ausgeht. Die Bühne ist direkt vor der ersten Reihe aufgebaut. Außerdem kann man während der Vorstellung oder in der Pause Kommentare über SMS, Twitter oder Facebook schreiben, die dann auf Bildschirmen eingeblendet werden. Am Ende darf das Publikum mithilfe von Abstimmungsgeräten das Urteil fällen. Bisher fiel die Abstimmung in Baden-Baden immer gegen eine Verurteilung aus. Es wird gleich am Anfang und noch einmal am Ende abgestimmt. Die Abstimmung am Ende entscheidet dann darüber, welches Schlussplädoyer gehalten wird.

„Terror“ handelt von dem Major der Luftwaffe Lars Koch. Terroristen hatten ein Passagierflugzeug mit 164 Menschen übernommen und wollten sich nun in die vollbesetzte Allianzarena stürzen. Damit hätten sie 70 000 weitere Menschen umgebracht. Trotzdem kam der Befehl, das Flugzeug nicht abschießen zu lassen, sondern in die Arena stürzen zu lassen. 20 Minuten vor dem Absturz entscheidet Lars Koch auf eigene Verantwortung ein Luft-Luft-Lenkkörpergeschoss auf das Passagierflugzeug zu schießen.
Nun steht die Frage: Muss Lars Koch verurteilt werden oder nicht? Auf der einen Seite hat er 70 000 Menschen das Leben gerettet. Er kann sich auf den übergesetzlichen Notstand berufen, weil er sich bestimmt unter Anspannung aller Gewissenskräfte entschieden hat. Außerdem hätte das Stadion eigentlich evakuiert müssen. Da das nicht passiert ist, war dies die einzige Möglichkeit, den Zuschauern das Leben zu retten. Die 164 Passagiere wären so oder so gestorben. Lars Koch hat das kleinere Übel gewählt. Auf der anderen Seite ist er schuld an dem Tod von den 164 Passagieren, es hätte ja auch noch passieren können, dass diese das Cockpit übernehmen oder der Pilot die Maschine am Ende noch hochzieht. Kann man Leben gegen Leben abwiegen? Kann man 164 unschuldige Menschen töten, um 70 000 Menschen das Leben zu retten? Demnach könnte man einen schwer erkrankten Patienten früher sterben lassen, um mit dessen Organspende mehreren anderen Menschen das Leben zu retten. Wäre das richtig? Die Menschen im Passagierflugzeug waren Lars Koch genauso wehrlos ausgesetzt wie den Terroristen. Sie wurden nicht gefragt, sie wurden einfach getötet. Das widerspricht der im Grundgesetz festgehaltenen Würde des Menschen. 


Abschließend kann man sagen, dass Terror ein sehr mitreißendes Stück ist. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, in unserer heutigen von Krieg und Terroranschlägen geprägten Welt wäre so eine Situation aber durchaus möglich. Eine Entscheidung gegen oder für eine Verurteilung ist sehr schwer, da auf beiden Seien sehr starke Argumente stehen. Das Theaterstück beschäftigt einen auch noch lange über den Abend heraus. Die Schauspieler spielen sehr überzeugend und authentisch, vor allem Michael Lariccia fiel uns positiv auf.
„Terror“ wird am 21.05.16 noch ein letztes Mal im Theater Baden-Baden gezeigt (http://theater.baden-baden.de/stuecke/theater/terror/).



Lisa Böhm, Fabian Rickers
 

Donnerstag, 17. März 2016

Abstinent von Schokolade, Handy, Zigaretten

Die Fastenzeit






 

In vielen Religionen, wie beispielsweise dem Christentum, dem Islam oder dem Buddhismus, gibt es eine Fastenzeit. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Besinnung auf das „wirklich Wichtige“, allerdings gibt es verschiedene Arten zu fasten. Im folgenden Artikel werde ich näher auf die christliche Fastenzeit eingehen, da diese zur Zeit stattfindet.

Im Christentum beginnt die Fastenzeit nach Fasching am Aschermittwoch und endet an Ostern mit der Osternacht. Dieser Zeitraum beträgt 40 Tage, die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt, da sonntags nicht gefastet wird.
Die Fastenzeit ist jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt, weil Ostern und Fasching variabel sind und sich nach dem Frühlingsvollmond richten, da sich Jesu Auferstehung an diesen Tagen ereignet haben soll.
Die christliche Fastenzeit hat ihren Ursprung darin, dass Jesus 40 Tage in der Wüste lebte.
Heute kann in der Fastenzeit auf  alles verzichtet werden, besonders beliebt sind Süßigkeiten, Alkohol, das Auto fahren oder auch der Verzicht auf Zigaretten. An zwei besonderen Tagen, nämlich dem Aschermittwoch, also dem 1. Fastentag, und dem Karfreitag, soll nach religiösen Regeln besonders streng gefastet werden, um dem Tod Jesu Christi zu gedenken.
Der Trend geht heutzutage auch in Richtung „Medienfasten“, also den Verzicht auf elektronische Geräte, soziale Netzwerke, das Internet oder auch nur auf das Smartphone. Oft steht dabei allerdings lediglich der Verzicht und nicht die religiöse Bedeutung des Fastens im Mittelpunkt. 



Clara Schoch